Übrige

In der politischen Diskussion zur obligatorischen Krankenversicherung wird eine Vielzahl von Themen aufgegriffen, welche anhand statistischer Auswertungen beurteilt werden müssen. Wie hoch ist die Wechselbereitschaft der Schweizer Bevölkerung? Ist die ärztliche Medikamentenabgabe (Selbstdispensation) ein kostentreibender Faktor? Wie müsste die Prämienverbilligung aussehen, wenn Versicherer ihre Prämien nach dem Gesundheitszustand der Kunden/innen abstufen würden?

Ein weiteres Forschungsthema unseres Instituts sind die Gesundheitskosten im Alter. Der wachsende Anteil an älteren Menschen wird häufig als Grund für die Steigerung der Gesundheitskosten angesehen. Eine genauere statistische Analyse zeigt allerdings, dass der Zusammenhang nicht so deutlich ist. Erstens leben die Menschen heute länger bei guter Gesundheit, so dass mit höherem Alter nicht zwangsläufig höhere Gesundheitskosten anfallen. Zweitens sind die Kosten für die Pflege pro Patient/in sehr stark angestiegen, unabhängig von der Anzahl Patienten/innen.

 

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