Auf Einladung des Talma Instituut an der Vrije Universiteit Amsterdam nahm Nicolas Schreiner als Gastredner an der jährlichen Konferenz des Instituts teil. Vor einem vielfältigen Publikum aus Wissenschaft, Krankenversicherungen und gesundheitspolitischen Behörden präsentierte er aktuelle Forschungsergebnisse des CSS Instituts zur Frage, wie gezielte Patienteninformationen bessere Gesundheitsentscheidungen unterstützen können.
Im Mittelpunkt stand auch der neue Art. 56a KVG, zu dessen Entstehung die Forschung des CSS Instituts beigetragen hat. Seit dem 1. Juli 2026 dürfen Krankenversicherer Abrechnungsdaten aus der Grundversicherung nutzen, um ihre Versicherten gezielt über kostengünstigere Behandlungsalternativen, geeignete Präventionsmassnahmen oder passendere Versicherungsmodelle zu informieren.
Diese neuen Möglichkeiten erweitern die Rolle der Krankenversicherer und können Patientinnen und Patienten dabei unterstützen, Entscheidungen zu treffen, die besser ihren individuellen Bedürfnissen und Präferenzen entsprechen. Gleichzeitig betonte Nicolas Schreiner, dass eine erfolgreiche Umsetzung neue, evidenzbasierte Prozesse bei den Krankenversicherern voraussetzt und der damit verbundene Kulturwandel Zeit benötigt.
Die Präsentation ist auf Englisch hier verfügbar.